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Barben sind friedliche Schwarmfische. Man sollte nicht weniger als acht Fische halten, damit die Fische Ihr Sozialverhalten zeigen können.
Von der Vergesellschaftung mit langflossigen Fischen ( Guppys, Schleierschwänze, Kampffische, ... ) ist abzuraten, da Barben im allgemeinen lange Flossen anknabbern.
Zuchttipp :
Zur Zucht setzt man idealerweise zwei Männchen und ein Weibchen in ein separates Aufzuchtbecken mit Laichrost, damit die Eier direkt nach dem Ablaichen vor dem gefressen werden durch die Eltern
geschützt sind. Die Ablaichbecken sollten nicht zu klein gewählt werden, da die während des Laichvorgangs freigesetzten Samen das Wasser stark belasten. Nach Vollendung des Ablaichens setzt man die Elterntiere
zurück in ihre Hälterungsbecken und tauscht 90 % des Wassers im Ablaichbecken mit aufbereitetem weicheren Wasser ( Leitwert um die 300 Mikrosiemens ) aus. Sobald die Jungfische frei schwimmen, kann
man vorsichtig mit der Fütterung mit Infusorien oder anderem flüssigem Aufzuchtfutter beginnen. Nachdem die Jungfische 4 - 6 Tage das Aufzuchtfutter gefressen haben, sind sie in der Regel groß genug
geworden, um lebende Salinenkrebse zu fressen.
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